{"id":3945,"date":"2025-06-22T20:20:33","date_gmt":"2025-06-22T18:20:33","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vrienden-miekemosmuller.nl\/?p=3945"},"modified":"2025-06-22T20:30:52","modified_gmt":"2025-06-22T18:30:52","slug":"was-ist-reines-lebendiges-denken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vrienden-miekemosmuller.nl\/de\/was-ist-reines-lebendiges-denken\/","title":{"rendered":"Was ist reines lebendiges Denken?"},"content":{"rendered":"<p><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-2440\" src=\"https:\/\/www.vrienden-miekemosmuller.nl\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Jos-253x300.jpg\" alt=\"\" width=\"253\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/www.vrienden-miekemosmuller.nl\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Jos-253x300.jpg 253w, https:\/\/www.vrienden-miekemosmuller.nl\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Jos.jpg 312w\" sizes=\"(max-width: 253px) 100vw, 253px\" \/><\/p>\n<p>Wenn man an seine Kindheit zur\u00fcckdenkt, an seine Kleinkind- und Vorschulzeit, an seine fr\u00fche Grundschulzeit, f\u00e4llt einem sofort auf, wie einfach alles geregelt war und wie alles nach einem ruhigen Tagesablauf ablief. Aufstehen, fr\u00fchst\u00fccken, zur Schule gehen, warmes Essen, Mittagsschlaf, Nachmittagsspiel, Abendbrot, abendliches Schlafen gehen &#8211; alles wurde in einem festen Rhythmus erledigt. Bei einer gesunden Kinderzeit war der Umgang mit Vater und Mutter, Geschwistern, Gro\u00dfeltern, Verwandten, Freunden, Bekannten sicher und geborgen. Es gab ein Zuhause, es gab Nachbarn, Freunde, es gab die Schule und zum Beispiel die heilige Messe in der Kirche, die j\u00e4hrlichen Feste, die ruhigen Abende, die Wochenenden und die langen sonnigen Ferien besonders im Sommer. Alles hat dazu beigetragen, dass man in Sicherheit und Reinheit aufgewachsen ist und sp\u00e4ter einen Platz im Leben gefunden hat, der zu einem passt. Jeder Mensch, wo auch immer er aufw\u00e4chst, in gesegneten oder weniger gesegneten Verh\u00e4ltnissen, durchlebt seine fr\u00fche Kindheit als eine unschuldige Zeit, weil das Kind unschuldig ist.<\/p>\n<p>Hier k\u00f6nnte man von einer Reinheit oder Sauberkeit im Sinne einer unangreifbaren Unschuld sprechen. Diese unschuldige Reinheit ist in den ersten drei Jahren am st\u00e4rksten. Mit zunehmendem Erwachen des Bewusstseins in der Pubert\u00e4t und sp\u00e4ter mit dem Aufkommen des Selbstbewusstseins im Erwachsenenalter, tritt diese reine Unschuld in den Hintergrund oder versinkt sogar ganz in den Tiefen der Seele. Es scheint, als ob diese unschuldige Reinheit eine Art von Sein ist, das mit zunehmendem Bewusstsein immer mehr in den Hintergrund tritt und eine Zuschauerrolle einnimmt, mit einem lebt, aber nie in den Vordergrund tritt.<br \/>\nManchmal, in schwierigen oder auch besonderen Lebenssituationen, kann uns dieses Wesen pl\u00f6tzlich als goldener Einfall, als Stimme des Gewissens oder als Warnung erscheinen, und dann macht sich dieser Beobachter wieder deutlich bemerkbar. Wenn man im Laufe des Lebens, in der Schule, in der Berufsausbildung oder an der Universit\u00e4t alles gelernt und erworben hat, was man braucht, um sich eine Existenz in dieser Welt aufzubauen, und man v\u00f6llig in Beruf und Familie aufgeht, hat man seine unschuldige Kindheit vergessen. Aber tief im Inneren lebt dieser Keim der fr\u00fchen Kindheit noch in jedem Menschen.<br \/>\nVon dem gro\u00dfen Heiligen Franz von Assisi wurde gesagt, dass er fest an das Gute in jedem Menschen glaubte und dies in all seinen Begegnungen beibehielt.<\/p>\n<p>Warum ist der Mensch gut?<br \/>\nDer Mensch ist gut, weil er aus dem Guten aufgebaut ist. Von den wichtigen ersten drei Lebensjahren an wird das Leben des Menschen aufgebaut, da liegt sein wesentlicher Ausgangspunkt als Fundament f\u00fcr seine Existenz.<\/p>\n<p>Ich denke da an Simon Petrus, den Apostel, zu dem der Herr sagt: \u201eAuf diesen Felsen will ich meine Kirche bauen\u201c &#8211; das kann man \u00e4u\u00dferlich materiell nehmen, aber im \u00fcbertragenen Sinn hat es eine tiefere Bedeutung. Die ersten drei Jahre strahlen den Rest des Lebens in Form und Ausf\u00fchrung aus. Wenn wir diese ersten drei Jahre genauer betrachten, sehen wir, dass man in dieser Zeit als Mensch etwas Besonderes entwickelt, was im sp\u00e4teren Leben nicht mehr vorkommt. Wenn das kleine Baby kurz nach der Geburt nur liegt und schl\u00e4ft und nur gelegentlich wach ist, entwickelt es nach einigen Wochen bereits Bewegungen wie das Heben des Kopfes, das Greifen der H\u00e4nde und das Umdrehen. Am Ende des neunten Monats, gegen Ende des ersten Jahres, beginnt das heranwachsende Baby bereits, sich ein wenig hochzuziehen. Mit etwa zw\u00f6lf Monaten will es versuchen, sich aufzurichten, und es kommt der Zeitpunkt, an dem es sich auch aufrichten kann und schlie\u00dflich frei zu laufen beginnt. Dann, mit etwa eineinhalb Jahren, kommen die ersten Worte, andere als die Worte Mama und Papa, und in der Zeit danach wird immer deutlicher, dass es die Worte und Handlungen anderer versteht. Dies zeigt uns, dass sich das Denken zu entwickeln beginnt. Um das dritte Lebensjahr herum beginnt das Kind ich zu sagen und sich von seiner umhebung abzugrenzen.<\/p>\n<p>Ist dieses Fundament erst einmal gelegt, kann die weitere Entwicklung darauf aufgebaut werden. Das Fundament ist eine Art unterirdisches Wesen, das unter der Oberfl\u00e4che wohnt und dem Menschen unmerklich die Richtung und das Schicksal seines Lebens vorgibt.<br \/>\nGoethes M\u00e4rchen von der gr\u00fcnen Schlange und der sch\u00f6nen Lilie gibt daf\u00fcr ein sch\u00f6nes Bild. Die gr\u00fcne Schlange findet in einer Gebirgsschlucht Goldm\u00fcnzen, die sie verzehrt, woraufhin sie zu leuchten beginnt. Sie kriecht durch die Schlucht in eine unterirdische H\u00f6hle und sieht in einem Tempel vier lebensgro\u00dfe Statuen, die die Gestalt von K\u00f6nigen haben. Bei den vier Statuen handelt es sich um einen goldenen K\u00f6nig, einen silbernen K\u00f6nig, einen eisernen (ehernen) K\u00f6nig und einen gemischten K\u00f6nig aus Gold, Silber und Eisen. Die drei K\u00f6nige aus Gold, Silber und Eisen sind die drei unvermischten Seelenkr\u00e4fte, die bis zum dritten Lebensjahr wirken, in dem Aufrichten, Gehen, Sprechen und Denken als reine Kr\u00e4fte des Denkens, F\u00fchlens und Wollens in dem Kind wirken<br \/>\nNach dem dritten Jahr kommt es zu einer Vermischung dieser drei Kr\u00e4fte, wie Goethe sie im vierten K\u00f6nig zeigt. Die drei reinen, unvermischten K\u00f6nige werden in der unterirdischen H\u00f6hle zur\u00fcckgelassen, um aus dem Verborgenen heraus zu wirken oder um m\u00f6glicherweise sp\u00e4ter im Leben erweckt zu werden. Mit dem vierten gemischten K\u00f6nig treten wir nach dem dritten Jahr ins Leben. Dieser gemischte K\u00f6nig entspricht der Au\u00dfenseite des Felsens.<br \/>\nAuf dieser Au\u00dfenseite des Felsens baute Simon Petrus seine Kirche. Der Fels ist das Bild f\u00fcr das harte \u00c4u\u00dfere, die Abstraktion des Denkens, der Fels ist der Abglanz der Wirklichkeit des Denkens.<\/p>\n<p>Die Wirklichkeit, die still in der Tiefe wohnt, wird erst geweckt, wenn der Mensch sich entschlie\u00dft, sein Denken zu untersuchen und sich die Frage stellt: Was ist Denken \u00fcberhaupt? Alles im \u00e4u\u00dferen Leben wird mit den Sinnen wahrgenommen, aber so wie das eigene Gesicht ohne Spiegel nicht wahrgenommen werden kann, so ist auch das Vorstellungsleben ein Spiegelbild dessen, was sich als Denken darunter befindet und was nicht gesehen wird.<br \/>\nSo beschreibt der Philosoph Platon Menschen, die in einer H\u00f6hle sitzen und Bewegungen an der H\u00f6hlenwand beobachten, ohne zu bemerken, dass diese Bewegungen Projektionen von realen Bewegungen hinter ihrem R\u00fccken sind. Dies ist ein Bild f\u00fcr die Vorstellungen, die das reale darunter liegende Denken verursacht.<\/p>\n<p>Wenn wir das Denken selbst wahrnehmen und zu seiner Realit\u00e4t gelangen wollen, m\u00fcssen wir von Petrus zu Johannes gehen. Wir suchen nach dem, der vom Herrn selbst aus dem Grab auferweckt wurde: Johannes.<\/p>\n<p>Er, Johannes, erhebt das Sein des Denkens, F\u00fchlens und Wollens \u00fcber die Abstraktion des Felsens.<\/p>\n<p>In Goethes M\u00e4rchen betritt ein ritterlicher J\u00fcngling den Tempel, nachdem er den Tod besiegt hat, den er durch die Ber\u00fchrung der sch\u00f6nen Lilie, die den reinen Geist darstellt, erfahren musste. Er erh\u00e4lt das Schwert, das Zepter und die Krone der ersten drei K\u00f6nige und besitzt damit einen reinen Willen, ein reines F\u00fchlen und Denken. Danach bricht der vierte gemischte K\u00f6nig der Abstraktion zusammen. Der J\u00fcngling hat nun die Kraft erhalten, sich mit der sch\u00f6nen Lilie in reiner Liebe zu verbinden. Er kann sie (den Geist) nun ber\u00fchren.<br \/>\n\u201eDie Liebe herrscht nicht, aber sie bildet, und das ist mehr\u201c ert\u00f6nt es dann. Die Schlange (der niedere Ich-Wille) opfert sich, indem sie sich als Br\u00fccke \u00fcber den Fluss spannt, der zwischen der Erde und der geistigen Welt liegt.<br \/>\nDer Tempel erhebt sich \u00fcber die Erde und damit werden Denken, F\u00fchlen und Wollen auf eine h\u00f6here geistige Ebene gehoben.<\/p>\n<p>Beim abstrakten Denken &#8211; man kann auch sagen, dem gedachten Geist &#8211; kann man schon von reinem Denken sprechen, weil es den Gesetzen der Mathematik, der Wissenschaft oder der Philosophie folgt. Dieses aber hat kein Leben in sich. Es ist tot und unbeweglich, es ist ein Schattenreich ohne Licht und Leben. Au\u00dferdem braucht es das Gehirn des K\u00f6rpers, um zu denken, ist also auf die Natur bezogen und kann Begriffe \u00fcber die tote Natur bilden. Aber vom Leben wei\u00df es nichts, es kann es nicht verstehen. Aber so wie es f\u00fcr den Prinzen, dem im M\u00e4rchen die Aufgabe gestellt wird, einen Berg mit einer gl\u00e4sernen Schaufel abzugraben, eine unm\u00f6gliche Aufgabe ist und dann geistige Hilfe kommen muss, um es trotzdem zu k\u00f6nnen, so muss auch an der Grenze der Ohnmacht Hilfe kommen, um dieses tote abstrakt-passive Denken in ein lebendig-arbeitendes aktives Denken zu verwandeln.<\/p>\n<p>Diese Hilfe liegt in den Kr\u00e4ften des Willens verborgen, wo auch die Moralit\u00e4t lebt. Der Wille kann zum Denken heraufgehoben werden. Dieser denkende Wille \u00fcberwindet die fl\u00fcchtigen Vorstellungen und wird zur Substanz des Denkens, so da\u00df das Denken zur reinen Denkkraft wird, so substantiell, da\u00df es wahrnehmbar und schlie\u00dflich auch beweglich wird. Dieses lebendige Denken kann das Leben erkennen in Pflanze, Tier und Mensch und entwickelt die Wissenschaft vom Leben, weil es selbst Leben geworden ist. Es verbindet die Natur mit dem Leben und der Moral.<\/p>\n<p>Wie k\u00f6nnen wir dies erreichen?<br \/>\nDas Denken braucht einen Ansto\u00df, einen Einsatz, um aktiv zu werden. Im gew\u00f6hnlichen Leben oder in der wissenschaftlichen Arbeit ist der \u00e4u\u00dfere Inhalt des Denkens der Ansto\u00df. Im reinen lebendigen Denken denkt das Denken sich selbst, indem es den Willen auf das Denken richtet. Das am wenigsten Beachtete beim Denken ist das Denken selbst. (1) Die Aufmerksamkeit verlagert sich nun vom Inhalt des Denkens auf das Denken selbst. Das Denken selbst wird zum Inhalt. Dies ist ein Beobachten und Denken des Denkens beim Denken. Man initiiert sein Denken mit einem sinnlichkeitsfreien Denkinhalt und nutzt seinen innerlichen Willen, um sich fortw\u00e4hrend auf den Inhalt zu konzentrieren. Das Ergebnis ist, dass man dem Denken Willen hinzuf\u00fcgt. Das gibt Kraft im Denken. Man wirft dann den Inhalt des Denkens ab und es bleibt das pure, reine Denken, das ein gewolltes Denken ist. Man schaut das Denken an als gewolltes Denken. Man schaut denkend die T\u00e4tigkeit des Denkens ohne Inhalt an. In diesem Denken lebt der Mensch in der Aktualit\u00e4t. Das hei\u00dft, es wird als real erlebt, so wie man die \u00e4u\u00dfere Welt erlebt, und das Denken ist ausschlie\u00dflich mit dem Denken selbst besch\u00e4ftigt. So wie der Muskel sich durch regelm\u00e4\u00dfiges Anspannen st\u00e4rkt, so st\u00e4rkt man das Denken, indem man mittels Konzentration den Willen in das Denken bringt. Dieses denkende Anschauen des reinen Willensdenkens kann man dann mit dem Gef\u00fchl als tats\u00e4chliche Erfahrung erleben. All diese inneren Bewegungen des Denkens, Wollens und F\u00fchlens sind in der Meditation gut zu verfolgen. (2)<\/p>\n<p>Das Denken ist sehend geworden, steht f\u00fcr sich selbst ein, spricht f\u00fcr sich selbst und versteht sich selbst. (3)<\/p>\n<p>Die drei Kr\u00e4fte des Kindes bis zum dritten Lebensjahr sind aus dem unsichtbaren Hintergrund herausgetreten.<br \/>\nWie in Goethes geheimer Offenbarung im M\u00e4rchen von der gr\u00fcnen Schlange und der sch\u00f6nen Lilie ausgedr\u00fcckt, werden die drei kindlichen Kr\u00e4fte nun im reinen, willensstarken Denken offenbar und anwendbar.<br \/>\nIn diesem reinen Willensdenken findet der Mensch Freiheit, frei von seinem K\u00f6rper, frei von der materiellen Welt. Sein wirkender Geist findet dort die Liebe in der moralischen Idee und der moralischen Fantasie.<br \/>\nIn seinem Gef\u00fchl findet er das Erleben, die Begeisterung und die W\u00e4rme f\u00fcr seine Ideen.<br \/>\nIn seinem Wollen kann er die Liebe zum freien Handeln wirken lassen. So entsteht in jedem Menschen das gro\u00dfe Ideal der Freiheit und der Br\u00fcderlichkeit, und darin sind die Menschen gleich. Die fr\u00fche Kindheit kehrt dann bewusst und in voller \u00dcbereinstimmung mit der Erwachsenenwelt zur\u00fcck.<br \/>\nNovalis schildert dies sehr sch\u00f6n in einem seiner Geistlichen Lieder.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>Novalis Geistliche Lieder XIV<\/em><\/p>\n<p>Wer einmal, Mutter, dich erblickt, Wird vom Verderben nie bestrickt, Trennung von dir mu\u00df ihn betr\u00fcben, Ewig wird er dich br\u00fcnstig lieben Und deiner Huld Erinnerung<br \/>\nBleibt fortan seines Geistes h\u00f6chster Schwung<\/p>\n<p>[ *** ]<\/p>\n<p>Darf nur ein Kind dein Antlitz schaun, Und deinem Beistand fest vertraun,<br \/>\nSo l\u00f6se doch des Alters Binde,<br \/>\nUnd mache mich zu deinem Kinde: Die Kindeslieb und Kindestreu<br \/>\nWohnt mir von jener goldnen Zeit noch bei<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-2986 size-full\" src=\"https:\/\/www.vrienden-miekemosmuller.nl\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/EDE1A8CA-6E9C-4E1D-BD89-F7C45D9B72D7.jpeg\" alt=\"\" width=\"372\" height=\"516\" srcset=\"https:\/\/www.vrienden-miekemosmuller.nl\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/EDE1A8CA-6E9C-4E1D-BD89-F7C45D9B72D7.jpeg 372w, https:\/\/www.vrienden-miekemosmuller.nl\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/EDE1A8CA-6E9C-4E1D-BD89-F7C45D9B72D7-216x300.jpeg 216w\" sizes=\"(max-width: 372px) 100vw, 372px\" \/><\/p>\n<p>Madonna di San Sisto, Raffaello, 1512<\/p>\n<p>_______________<\/p>\n<p>1 <em>Die Philosophie der Freiheit<\/em>, Rudolf Steiner, GA4, S. 42 ff.<br \/>\n2 <em>Die sieben Metalle<\/em>, Jos Mosmuller, Occident 2023<br \/>\n3 <em>Die Heilung eines Blindgeborenen<\/em>, Johannes-Evangelium 9-21<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn man an seine Kindheit zur\u00fcckdenkt, an seine Kleinkind- und Vorschulzeit, an seine fr\u00fche Grundschulzeit, f\u00e4llt einem sofort auf, wie einfach alles geregelt war und wie alles nach einem ruhigen Tagesablauf ablief. 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