{"id":3671,"date":"2015-01-05T00:00:00","date_gmt":"2015-01-04T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vrienden-miekemosmuller.nl\/vortrag-von-mieke-mosmuller-in-der-steinerschule-turnhout-be-teil-1\/"},"modified":"2025-06-22T17:09:26","modified_gmt":"2025-06-22T15:09:26","slug":"vortrag-von-mieke-mosmuller-in-der-steinerschule-turnhout-be-teil-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vrienden-miekemosmuller.nl\/de\/vortrag-von-mieke-mosmuller-in-der-steinerschule-turnhout-be-teil-1\/","title":{"rendered":"Vortrag von Mieke Mosmuller in der Steinerschule Turnhout (BE) &#8211; Teil 1"},"content":{"rendered":"<p>Ich finde es sehr sch\u00f6n, einmal so nah bei mir zuhause zu sein, wir reisen sehr viel durch ganz Europa. So nahe wie hier in Turnhout haben wir noch keinen Vortrag gehabt. Tilburg und Breda sind von Baarle Hertog doch noch ein bisschen weiter entfernt als Turnhout.<\/p>\n<p>Die Frage ist: Inwieweit hat eine Rudolf-Steiner-Schule noch Verbindung mit dem Werk von Rudolf Steiner? Ich habe auf einem anderen Gebiet eine sehr interessante Erfahrung gemacht, das war vor zwei Jahren. Damals wurde ich gefragt, in Fulda in Norddeutschland einen Er\u00f6ffnungsvortrag vor einer Gruppe von Studenten im Demeter-Landbau zu halten. Es kamen da ungef\u00e4hr 200 junge Menschen zusammen, und ich wurde gebeten, das Thema zu behandeln: Inwieweit braucht der biologisch-dynamische Landbau<em> Steiner?<\/p>\n<p><\/em>Mir wurde auch erz\u00e4hlt, dass der gr\u00f6\u00dfte Teil der Studenten der \u00dcberzeugung war, dass dies absolut nicht n\u00f6tig w\u00e4re; dass die biologisch-dynamische Landwirtschaft Steiner \u00fcberhaupt nicht mehr brauche. St\u00e4rker noch: dass sie sich sogar ziemlich stark dagegen widersetzten. Sie k\u00f6nnen sich also wohl vorstellen, dass man sich dann fragt: Wie soll ich dies gegen\u00fcber einem solchen Saal voller Menschen machen, von denen man schon zuvor geh\u00f6rt hat, dass sie dieses Thema eigentlich gar nicht haben wollen? Ich habe dann allm\u00e4hlich eine Art L\u00f6sung gefunden, indem ich die Frage zur\u00fcckgab, eine Gegenfrage in meinen Vortrag einbaute, n\u00e4mlich diese: Warum wollt ihr eigentlich biologisch-dynamische Landwirtschaft betreiben? Man kann im Leben auf leichtere Weise Geld verdienen, warum also sollte man es sich selbst so schwer machen, wenn man es auch einfach tun k\u00f6nnte? Es muss wohl eine bestimmte Affinit\u00e4t, eine bestimmte Verbundenheit mit der Erscheinung des biologisch dynamischen Landbaus sein, wenn man sich speziell daf\u00fcr entscheidet. Nicht nur biologisch, sondern wirklich biologisch-dynamisch. Dann wei\u00df man, dass die Grundprinzipien dieser Art der Landwirtschaft und Viehzucht wirklich von Rudolf Steiner stammen. Es kann nat\u00fcrlich durch Forschung im vergangenen Jahrhundert noch sehr viel hinzugef\u00fcgt worden sein, aber die Grundidee und auch die M\u00f6glichkeit, auf dieser weiterzugehen, findet man doch bei Rudolf Steiner.<\/p>\n<p>Etwas Vergleichbares liegt mit den Steiner-Schulen, mit den Waldorfschulen vor. Ich habe mich darauf noch einmal besonnen und mich gefragt: K\u00f6nnte man auch eine Waldorfschule fortsetzen, w\u00e4hrend man Rudolf Steiner abweist? Nat\u00fcrlich geht alles, aber wenn man dies innerlich betrachtet, dann kommt man doch zu einem gro\u00dfen Problem. Denn es ist so, dass, zum Beispiel in diesem Fall in Bezug auf das Schulwesen, sehr viele intelligente Menschen da sind, die sehr gut nachdenken k\u00f6nnen und allerlei Ideen dar\u00fcber haben, was ein Kind nun eigentlich ist, was es braucht, wie man ein Kind am besten erziehen kann, wie es am besten mit der Gesellschaft in ein Verh\u00e4ltnis gebracht werden kann und so weiter, und so weiter.<br \/>\nDem verdanken wir unsere stets wechselnden Unterrichts- und Bildungsprogramme. Ich wei\u00df nicht, ob es in Belgien auch so ist, dass sich das Bildungswesen durch staatliche Vorschriften fortw\u00e4hrend \u00e4ndert? Dabei sind nat\u00fcrlich Menschen t\u00e4tig, die, mit bestimmten Problemsituationen vor Augen, versuchen, das Bildungswesen zu verbessern. Dies auf der einen Seite; und auf der anderen Seite hat man auch die Menschen, die wirklich versucht haben, die P\u00e4dagogik, den Unterricht zu ver\u00e4ndern. Ich denke da zum Beispiel an Maria Montessori, die eine Schulbewegung in Gang gesetzt hat (ich wei\u00df auch wieder nicht, wie dies in Belgien verlaufen ist), die in den Niederlanden ziemlichen Anklang gefunden hat.<\/p>\n<p>Was ist dann eigentlich der Unterschied zu Rudolf Steiner? Da liegt unmittelbar der Zugang zu dem Thema von heute Abend. Denn bei Rudolf Steiner finden wir eine Weisheit in Bezug auf das Kind, auf das Schulkind, den Jugendlichen, aber auch den jungen Erwachsenen und schlie\u00dflich auch den voll erwachsenen Menschen \u2013 die nicht so sehr auf intelligenten Ideen beruht, nicht auf einem Nachdenken dar\u00fcber, was ein Mensch nun eigentlich ist, was ein Kind ist und wie der Unterricht sein m\u00fcsste; sondern die auf etwas ganz anderem beruht, und das ist: eine wirklich tiefgehende spirituelle Einsicht in das Wesen des Menschen.<\/p>\n<p>Es gibt dar\u00fcber sehr viel zu lesen, wir haben eine umfangreiche Gesamtausgabe von Rudolf Steiners Werk, und man k\u00f6nnte ein ganzes Jahr mit dem Lesen von Vortr\u00e4gen f\u00fcllen. Wenn man jeden Tag eine Vortragsreihe lesen w\u00fcrde, w\u00fcrde man die B\u00fccher der Gesamtausgabe noch immer nicht durch haben. Wir haben also eine enorme F\u00fclle von Literatur zur Verf\u00fcgung, aber wir m\u00fcssen nat\u00fcrlich aufpassen, dass wir selbst dann nicht auch wiederum Menschen werden, die finden, dass sie dank Steiners Werk mit einem besseren Nachdenken, mit guten Ideen und mit einem Verm\u00f6gen, mehr spekulativ zu \u00fcberlegen, was ein Kind nun eigentlich ist, bereichert wurden.<br \/>\nWir m\u00fcssen doch immer eine gewisse Bescheidenheit hinsichtlich des Begr\u00fcnders dieser P\u00e4dagogik, Rudolf Steiner selbst, behalten. Man muss sich jedes Mal wieder bewusst sein, dass er ein Mensch gewesen ist \u2013 ohne ihn anhimmeln zu wollen \u2013, der in sich selbst so hart gearbeitet hat, ein Verm\u00f6gen zu hellsichtiger Wahrnehmung und ein wissenschaftliches Denken in das richtige Verh\u00e4ltnis zueinander zu bringen, dass, wenn man sich dessen wirklich bewusst wird und von diesem Bewusstsein aus all diese Vortr\u00e4ge und B\u00fccher liest, etwas in einem aufsteigt, was sagt: Eigentlich kann man das Werk Rudolf Steiners \u00fcberhaupt nicht so lesen, wie man gew\u00f6hnlich B\u00fccher liest.<\/p>\n<p>Das kann sich zum Beispiel in der Tatsache \u00e4u\u00dfern, dass man, wenn man liest, ein Gef\u00fchl von Unbehagen hat, ein Gef\u00fchl von: Ich kann nicht wirklich sagen, dass ich es mit meinem Begriffsverm\u00f6gen durchdringe, es bleibt ein Rest, \u00fcber den man hinwegsehen, \u00fcber den man hinweglesen kann, bei dem man sich aber auch fragen kann: Was ist das eigentlich? Es ist so ein gro\u00dfer Unterschied zu dem, was ich habe, wenn ich andere B\u00fccher lese. Wenn ich ein gew\u00f6hnliches P\u00e4dagogikbuch lese, oder ein Psychologiebuch, ein medizinisches Buch, dann kann es sein, dass ich es nicht verstehe, aber dann wei\u00df ich: Ich verstehe es nicht. Wenn ich Steiner lese, dann kann es sein, dass ich sage: Ja, ich verstehe es sehr wohl, und doch bleibt da ein Gef\u00fchl von \u201aUnbefriedigtheit\u2019, ein Gef\u00fchl, \u201adass man etwas unterl\u00e4sst\u2019, zur\u00fcck. Dies k\u00f6nnte dann ein Aufruf werden, es nicht beim Lesen von Steiner zu belassen, sondern, einen \u00dcbergang zu einer bestimmten Art des Umganges mit seinem Werk zu suchen, wodurch dieses Unbehagen oder diese Unbefriedigtheit, dieses Gef\u00fchl, etwas zu unterlassen, umgewandelt wird in ein \u2013 ich will nicht sagen, eine Zufriedenheit, das wird es nie ganz \u2013, aber wohl in ein Gef\u00fchl von Auf-dem-Weg-sein.<br \/>\n<em><br \/>\n<\/em>So haben wir seit einer Reihe von Jahren in Driebergen (NL) eine Arbeitsgruppe mit Lehrern, mit denen wir die Menschenkunde studieren. Die Menschenkunde, wie sie Steiner in der P\u00e4dagogik gegeben hat. Da hat man ein gewaltiges Arbeitsfeld, um nicht nur zu lesen, sondern vielmehr innerlich t\u00e4tig zu werden mit dem, was da gegeben wird. Man kommt schon in den ersten zwei Vortr\u00e4gen dahinter, dass das Wesentliche bei der Waldorfp\u00e4dagogik eigentlich ist, dass Steiner als Ausgangspunkt den Menschen sieht! Nicht nur sieht, sondern dass er wei\u00df, dass der Mensch ein sich reinkarnierendes Wesen ist.<\/p>\n<p>Ich sehe nicht, wie man auf einer Waldorfschule arbeiten k\u00f6nnte, hinter sich die Waldorfp\u00e4dagogik, wenn man nicht selbst als Lehrkraft zu dem Erkennen kommen k\u00f6nnte, dass ein Mensch ein Wesen ist, das sich immer wieder auf Erden inkarniert. Denn das ist eigentlich die Grundlage f\u00fcr die Haltung, die man dann gegen\u00fc- ber einem Kind hat. Das wird in den ersten Vortr\u00e4gen, die Rudolf Steiner bei der Vorbereitung auf die Er\u00f6ffnung der ersten Waldorfschule gegeben hat, unmittelbar deutlich.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.vrienden-miekemosmuller.nl\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/SteinerSchuleThurnhout.jpg\" alt=\"SteinerSchuleThurnhout\" \/><br \/>\n(Rudolf-Steiner-Schule Turnhout)<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Wenn man von einem anthroposophischen Gesichtspunkt aus Menschenkunde studieren will, tun will, dann ist es wichtig, sich damit ausf\u00fchrlich auseinanderzusetzen: Dann lernt man etwas kennen, was zum Beispiel in meinem Fall in diesem Leben zuvor niemals vor Augen gestanden hatte. Man beginnt, sich nicht nur zu realisieren, dass man hier auf Erden ist, sondern dass man schon fr\u00fcher einmal auf Erden gewesen ist und dass man dann auch gestorben ist. Man kennt das Ph\u00e4nomen des Sterbens, auch wenn man es vergessen hat, es muss dennoch etwas sein, was man erlebt hat. Nach diesem Sterben beginnt das Seele-Geist-Wesen die Reise durch die geistige Welt. Zuerst werden alle Eindr\u00fccke, alle Folgen, alle Verbundenheit, alles Haften am Erdenleben in den unterschiedlichsten Formen losgel\u00f6st und abgelegt. Man lernt, sein Leben dann auch von einem anderen Standpunkt aus zu beurteilen als von jenem Standpunkt, den man auf Erden hatte: von einem h\u00f6heren, objektiven Standpunkt aus. Man lernt, zu erleben, was man in seinem Leben getan und verrichtet hat. Wenn dies durchgestanden ist, dann beginnt eine h\u00f6here Reise durch die geistige Welt, w\u00e4hrend der im Zusammenklang, Zusammen-Sprechen, Zusammen-Denken und Zusammen-Erinnern mit den h\u00f6heren geistigen Welten die Anlage f\u00fcr den physischen Leib, ich kann nicht sagen, bedacht wird, aber es ist sehr wohl ein Denk-Leib, ein Leib, der ein Bauplan f\u00fcr den Leib der folgenden Inkarnation ist.<\/p>\n<p>Wir haben mit unserem ziemlich trivialen Denkverm\u00f6gen, unserem recht abgeflachten F\u00fchlen und dem Willen, der eigentlich \u00fcberhaupt nicht mehr mit F\u00fchlen und Denken besch\u00e4ftigt ist, au\u00dfer im Wollen von Dingen, weil man sie sich w\u00fcnscht, sehr viel M\u00fche, uns eine reale Vorstellung davon zu bilden, was ein Mensch dann durch macht. Doch wenn man dies bei Rudolf Steiner in den verschiedenen Vortragsreihen, die dar\u00fcber erschienen sind, und in der Theosophie aufnimmt, und man versucht, wirklich mit dem Erleben mitzugehen, dann bekommt man doch in jedem Fall eine Ahnung von der unvergleichlichen Gl\u00fcckseligkeit und Erhabenheit, durch die der Mensch in diesen h\u00f6heren Welten allm\u00e4hlich hin- durchgeht. Wenn er zuerst ein Ton in der Weltenharmonie geworden ist, dann ein Wort des Weltenwortes, dann Gedanke im Weltendenken, und schlie\u00dflich eine Verbindung mit demjenigen bekommen hat, was die gro\u00dfe kosmische Weltenerinnerung ist, dann geht der Mensch auch dar\u00fcber noch hinaus, insoweit die Kraft dazu im Seele-Geist-Wesen bereits anwesend ist, und erhebt sich gleichsam \u00fcber die Fixsterne. Er findet da den Impuls, wenn er dazu auserkoren ist, sp\u00e4ter, wenn er wieder auf Erden ist, sich mit dem Geist verbinden zu k\u00f6nnen und dann in christlichem Sinne dar\u00fcber sprechen zu k\u00f6nnen, denken, schreiben usw. zu k\u00f6nnen.<br \/>\nMan muss sich bei diesem H\u00f6hepunkt, den Rudolf Steiner \u201adie Mitternachtsstunde\u2019 nennt, wirklich vorstellen, dass man dann mitten im Verlauf des Weges ist, zuerst empor und dann wieder herunter; danach begibt man sich auf den Weg zur\u00fcck zur Erde und werden diese Weltenqualit\u00e4ten wieder allm\u00e4hlich in individuelle Qualit\u00e4ten umgewandelt, die dann letztendlich auf Erden zu pers\u00f6nlichen Qualit\u00e4ten werden m\u00fcssen. Die Weltenerinnerung wird wieder allm\u00e4hlich das Verm\u00f6gen zu pers\u00f6nlichen Erinnerungen, das Weltendenken wird Verm\u00f6gen zu menschlichem Denken, das Weltenwort wird umgeformt zu dem Verm\u00f6gen, zu sprechen, und schlie\u00dflich geht das musikalische Gem\u00fct mit zur Erde. Und w\u00e4hrend man sich, wenn man den aufw\u00e4rtsgehenden Weg durchmacht, vorstellen k\u00f6nnte, dass man da gleichsam \u201aau\u00dfer sich\u2019 ger\u00e4t, dass man so weit wird, dass man sozusagen von au\u00dfen auf sich selbst zur\u00fcckschaut, ist es so, dass, wenn man herniedersteigt, diese Weisheit sich allm\u00e4hlich wieder umformt, in einer Zusammenziehung, die schlie\u00dflich auch zu einem Verlust dieses gro\u00dfartigen geistigen Bewusstseins f\u00fchrt.<br \/>\nMan muss gleichsam, wie die Griechen es sahen, zuerst, wenn man aufsteigt, den Lethe-Fluss \u00fcberqueren, um die Erde zu vergessen, aber wenn man aus dem Himmel zur Erde zur\u00fcckkehrt, muss man auch wiederum den Fluss \u00fcberqueren, um den Himmel zu vergessen. So findet dieses gel\u00e4uterte Geist-Seelenwesen, das einen solchen Weg durchgemacht hat, schlie\u00dflich auch wieder vor, was an M\u00fchsal, Schuld und Gewohnheitsleben zu dieser Pers\u00f6nlichkeit geh\u00f6rt. Dann kommt der Moment, wo das Erdenleben wirklich beginnt.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a title=\"Ein Kind ist eine sichtbar gewordenen Liebe\" href=\"https:\/\/www.occident.nl\/de\/bucher\/padagogik\/ein-kind-ist-eine-sichtbar-gewordene-liebe-9783000418471\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.vrienden-miekemosmuller.nl\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/EinKind.jpg\" alt=\"EinKind\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Wenn man dies mit seinem Erleben durchlebt, durchdenkt, und man stellt sich dann vor, dass ein Kind geboren wird, man hat diesen S\u00e4ugling in seinen Armen, und man sieht ihn in der Wiege liegen, dann lebt doch wirklich etwas ganz anderes in einem, als wenn man dieses Kindlein als eine mehr oder weniger zuf\u00e4llige genetische Konstellation ansieht, als ein zuf\u00e4lliges Zusammengehen von einer Eizelle und einer Samenzelle, wobei eigentlich nur die famili\u00e4ren Vorfahren und die Umgebungsfaktoren eine Rolle spielen. Welch ein anderes Erleben des Kindes ist es, wenn man es so betrachtet, dass es diese ganze Reise durchgemacht hat und mit dieser kosmisch-geistigen, wenn auch vergessenen Erinnerung das Erdenleben antritt \u2013 oder wenn man das Kind als ein physisch niedliches Wesen betrachtet, das ganz auf dem materiellen Dasein beruht.<\/p>\n<p>Wenn man dies versucht, meditativ vorzustellen und zu erleben, und man versucht dabei, jedes Mal wiederum die Erlebnisintensit\u00e4t nicht zu verlieren, dann kommt man allm\u00e4hlich in eine Erlebenswelt hinein, bei der man sich vorstellen kann, dass daraus, wenn dies eine Wirklichkeit sein w\u00fcrde, jene Einsichten in das Leben zwischen Geburt und Tod und Geburt, die Prinzipien der Waldorfp\u00e4dagogik, gesch\u00f6pft sind. Dass man sich vorstellt, dass man, wenn man mit einem Kind zu tun hat, man es mit einer Individualit\u00e4t zu tun hat, die schon einmal und mehrmals gestorben ist, die diesen ganzen Weg durchgemacht hat, sich zur Erde zur\u00fcckbewegt hat, und die in einem noch lange nicht abgeschlossenen Prozess das Erdenleben beginnt. Da liegt ein wichtiger Punkt, dass man sich realisiert, dass das Kind, das einem gegen\u00fcbertritt, nicht fix und fertig der eigenen F\u00fcrsorge anvertraut wird, sondern dass es in Wirklichkeit ein Auf-die-Erde-Kommen von etwas ist, was noch eine sehr lange Zeit weitergeht. Als Erzieher hat man nur die Aufgabe, dasjenige, was das Erdenleben dem Kind in den Weg legt und was man als Erzieher aus dem Weg r\u00e4umen kann, wirklich auch aus dem Weg zu r\u00e4umen \u2013 dass man also eine Einsicht hat, welche Hemmnisse auf dem Weg der Inkarnation liegen, wodurch eine Individualit\u00e4t nicht werden kann, nicht werden k\u00f6nnte, wer sie ist.<br \/>\nWenn wir von diesem Gesichtspunkt aus auf das schauen, was eigentlich Denken und Wahrnehmen ist, dann bekommt man eine gro\u00dfe Tiefe in der Perspektive.<\/p>\n<p>Rudolf Steiner beschreibt, dass dasjenige, was wir als Menschen als Denkverm\u00f6gen, als Vorstellungsverm\u00f6gen haben, in Wirklichkeit das vorgeburtliche Leben ist. Was der Mensch da getan hat, was im vorgeburtlichen Leben in der geistigen Welt getan wurde, das kommt in einer unendlich abgeschw\u00e4chten und auch trivialisierten Form im Vorstellungsleben und im Gedankenleben in uns zu Bewusstsein. Das ist an sich eine der Aufgaben, wenn man die Menschenkunde studiert und sich fragt: Was ist dann eigentlich dieses menschliche Denken?<br \/>\nMan findet diese Anweisungen bei Rudolf Steiner, und es ist eine Aufgabe, in sich selbst zu versuchen, dem nachzugehen: Was ist Vorstellen, was mache ich eigentlich, wenn ich vorstelle? Was sind all diese Gedanken, die in mir aufkommen und die ich miteinander verbinde, die dann irgendwann mehr Struktur bekommen, wenn ich versuche, etwas zu studieren, und mir wirklich M\u00fche geben muss, wenn ich etwas nicht verstehe oder wenn ich ein sehr gro\u00dfes St\u00fcck Erkenntnis erlangen will? Was ist das eigentlich in mir? Steiner sagt dann: Das ist die eigene Aktivit\u00e4t von vor der Geburt, die, indem man sie gleichsam mit einer Antipathie-Bewegung au\u00dferhalb seiner selbst versetzt hat, dadurch zu demjenigen geworden ist, was wir Vorstellen nennen. Daraus entspringt diese Unzufriedenheit, dieses Unbehagen, dieses Gef\u00fchl, etwas zu unterlassen. Mit dem Wiederholen-K\u00f6nnen dieser Erkenntnis d\u00fcrfte man eigentlich nicht zufrieden sein. Das ist f\u00fcr mich ein sehr wichtiger Punkt, den ich so gern \u00fcberall erw\u00e4hnen will: Dass das Werk Rudolf Steiners nicht als Wissen nacherz\u00e4hlt werden d\u00fcrfte, sondern dass man dieses Unbehagen f\u00fchlen m\u00fcsste, das einem sagt, dass man dem in sich selbst doch auch nachgehen muss.<br \/>\nDas Vorstellen, das Denken, ist in Wirklichkeit die Aktivit\u00e4t des Vorgeburtlichen, jedoch durch unbewusst verlaufende Antipathie gleichsam in einer Bewegung au\u00dferhalb seiner selbst versetzt, wobei die Gedanken nur noch Bilder sind und keine Wirklichkeiten mehr. Man muss sich vorstellen, dass das Vorgeburtliche nat\u00fcrlich nicht eine Geistwelt ist, die aus Bildern besteht. Man muss sich vorstellen, dass man in der geistigen Welt wirklich mit geistigen Mitwesen gelebt hat, dass man da miteinander alles verrichtet hat \u2013 und dasjenige, was da geschehen ist, was da die Realit\u00e4t war, das kommt als abgeflachtes Bildvorstellen auf die Erde.<\/p>\n<p>Dann kann man nat\u00fcrlich sagen: Rudolf Steiner konnte das gewahr werden, er konnte das sehen; das kann ich doch nicht. Wenn man das sagt, dann kann man es nat\u00fcrlich auch nicht. Wenn man wirklich dieses Unbehagen f\u00fchlt, dieses Gef\u00fchl von: Ich kann es dabei nun eigentlich nicht belassen, ich m\u00fcsste wirklich erforschen, was ich nun eigentlich genau mache, wenn ich etwas vorstelle; und ist es vielleicht m\u00f6glich, dies noch weiterzuf\u00fchren, wie Steiner sagt?<\/p>\n<p>Wenn die Antipathie noch st\u00e4rker wird, dann entsteht das ,Erinnern\u2019, und wenn es zu einem Maximum, zu einem H\u00f6hepunkt kommt, dann entsteht der \u201aBegriff\u2019. Dann m\u00f6chte man sagen: Lasst uns einmal eine \u00dcbung machen und einen Begriff bilden, der auch ein Bild wird, und sehen, was da nun eigentlich geschieht. Das wird leichter, wenn man dem dann die zweite Anweisung von Steiner gegen\u00fcberstellt. Wenn man bei ihm liest, dass die Wahrnehmung \u00fcberhaupt nicht auf etwas Vorgeburtlichem beruht, sondern dem der Wille zugrunde liegt, dann kommt es darauf an, dass man dieses Wort Wille, wie es Steiner benutzt, auch genau versteht. Er meint mit \u201aWille\u2019 nicht, \u201aich will etwas haben\u2019, nicht einen Wunsch, sondern er meint das Aktivsein, das Tun: die Aktivit\u00e4t selbst! Er beschreibt, wie dieser Wille nicht aus dem Vorgeburtlichen kommt, sondern wie dieser als ein Keim im Erdenleben erst geformt wird und wie sich dieser Keim letztendlich nach dem Tod entfalten wird.<\/p>\n<p>Wenn man das zu erleben versucht, dann erf\u00e4hrt man einen m\u00e4chtigen Gegensatz: Auf der einen Seite eine vollkommen geistige Welt, die im irdischen Vorstellen, im irdischen Erinnern, im irdischen Begreifen nachklingt, die jedoch da nur noch Bild und keine Wirklichkeit mehr ist. Auf der anderen Seite etwas, was im Leben auf Erden als ein Keim entsteht, der im Wachstum ist, aber keine Frucht tr\u00e4gt. Diese Frucht wird erst getragen, wenn der Mensch mit diesem Willen \u00fcber die Schwelle des Todes gegangen ist. Dann bekommt man auch eine Verbindung zu dem, was Steiner an mehr anatomischer Erkenntnis gibt; und es ist, wenn man wie ich Arzt ist, eine Art Offenbarung, dass man gleichsam eine dynamische Anatomie betreiben kann.<\/p>\n<p>Normalerweise hat man das Fach Anatomie an der Universit\u00e4t. Zuerst beginnt man mit den Knochen, dann f\u00e4hrt man mit den Muskeln fort, dann kommen die Nerven, die Blutbahnen, die Lymphbahnen, die Organe und so weiter. Irgendwann hat man dann eine ordentliche Kenntnis der \u201aGeografie\u2019 des menschlichen Leibes, doch es gibt darin keine Dynamik. Alles hat so ungef\u00e4hr denselben Wert, dieselbe Wirkung auf einen. Man hat nicht das Gef\u00fchl, dass das eine etwas anderes ist als das andere. Dies entsteht sehr wohl, wenn man Menschenkunde von Rudolf Steiner studiert. Dann wird allm\u00e4hlich erlebbar, dass dasjenige, was so aus dem vollkommenen Vorgeburtlichen heraus im irdischen Dasein zum Bild wird, dass dies zu seinem Organ, in dem es wirken kann, das Nervensystem hat. Wenn man an den Willen denkt, dann muss man sich dabei das Blut vorstellen, in dem eine fortw\u00e4hrende Tendenz besteht, sich zu vergeistigen, w\u00e4hrend es dennoch materiell bleibt. Das ist etwas sehr Spannendes beim Blut.<\/p>\n<p>Was wir sehr wohl aus dem gew\u00f6hnlichen medizinischen Wissen heraus wissen \u2013 und das wei\u00df man auch, wenn man kein Arzt ist \u2013 das ist, dass das Blut, sobald es den Leib verl\u00e4sst, wirklich materiell wird. Es gerinnt und wird eine feste Substanz. Das ist ein \u201a\u00fcber das Ziel hinausgeschossenes\u2019 Verhindern des Vergeistigens, was im Blut fortw\u00e4hrend stattfinden will. W\u00e4hrend man auf der einen Seite im Nervensystem ein Gewebe hat \u2013 und auch das ist in der gew\u00f6hnlichen Wissenschaft so bekannt \u2013, in dem es nur noch wenig Leben gibt, eigentlich kaum, und gar keine Regenerationsm\u00f6glichkeit mehr: wenn Nervengewebe einmal besch\u00e4digt ist, dann ist es sehr schwer, diese Funktionen wiederzuerlangen \u2013 hat man auf der anderen Seite jenes andere Organ im Menschen, das Blut, das Tr\u00e4ger des Willens ist und worin man dieses Keimhafte, dieses Willensartige in der Substanz wiederfindet.<br \/>\nMan kann allm\u00e4hlich in die Menschenkunde hineinwachsen, so dass man die totale Passivit\u00e4t, die in diesem Nervensystem lebt, und die enorme Aktivit\u00e4t, die in dem Blut anwesend ist, wirklich zu erfahren beginnt. Dann bekommt man allm\u00e4hlich von Steiner die Erkenntnis, dass, wenn von dem Willen aus mit der Sympathiekraft, die dem Willen nun einmal eigen ist, zur Welt hin gegangen wird, dann, wenn diese Sympathie etwas von Vorstellungscharakter zu bekommen beginnt, das Verm\u00f6gen zur Phantasie entsteht.<\/p>\n<p>Wenn die Sympathie dann noch weiter zunimmt \u2013 das ist in Wirklichkeit das, was wir in den Bildern haben, die wir machen oder die wir haben, wenn wir Sinneswahrnehmungen haben, das ist in Wirklichkeit unsere Wahrnehmungsm\u00f6glichkeit, die auf einem sympathisch empfindsamen Willen beruht \u2013, dann wird das letztendlich zu dem Verm\u00f6gen, das, was man mit den Sinnen wahrnimmt, auch wirklich in eine Gewahrwerdung zu bekommen. Diese hat dann einen Bildcharakter, aber nicht einen solchen Bildcharakter wie im Denken, sondern einen imaginativen Charakter. Wenn man es so ausspricht, dann f\u00fchlt man die Notwendigkeit, dem in sich selbst nachzusp\u00fcren. In dieser Weise habe ich allm\u00e4hlich die Erfahrung gemacht, dass, wenn man Menschenkunde in anthroposophischem Sinne aufnehmen will, man das ganze Verh\u00e4ltnis in Bezug auf die Wissen, welches man aufnimmt, eigentlich ver\u00e4ndern muss.<\/p>\n<p>Wir sind es gewohnt, zuzuh\u00f6ren, was erz\u00e4hlt wird, oder zu lesen, was geschrieben steht, aber das befindet sich dann doch immer au\u00dferhalb von einem. Was ich Ihnen jetzt erz\u00e4hle, was ich spreche, das kommt von au\u00dfen auf sie zu. So nehmen wir alles Wissen auf, das sind wir auch so gewohnt. Wir sind es nicht gewohnt, mit Wissen viel weiter zu gehen, als dass man es in die Erinnerung bringt und dann vielleicht auch noch zu einem zusammenh\u00e4ngenden Begriffssystem macht; Wissen bleibt eine ziemlich \u00e4u\u00dferliche Angelegenheit. Das m\u00fcsste man, wenn man sich Menschenkunde erschlie\u00dfen will, ganz und gar umst\u00fclpen. Man m\u00fcsste sich bewusst werden, dass man alles, was Steiner an menschenkundlicher Erkentnis, an menschenkundlicher Einsicht gebracht hat \u2013 dass man dies in Wirklichkeit als Mensch schon bei sich hat. Man braucht das Buch, um auf Ideen zu kommen, denn diese Ideen gewinnen wir nicht selbst. Daf\u00fcr braucht man diese tiefgehende, hellsichtige wissenschaftliche Einsichtserkenntnis von Steiner, daf\u00fcr braucht man noch immer das Buch.<\/p>\n<p>Aber man d\u00fcrfte es nicht beim Lesen und eventuell Auswendiglernen oder sogar Verstehen, was da steht, belassen. Man m\u00fcsste aus dem Unbehagen, dass man es nicht ganz erfasst, den Impuls sch\u00f6pfen, sein Erkenntnisverm\u00f6gen umzust\u00fclpen und sich zu realisieren: Das, wor\u00fcber da gesprochen wird, das ist der Mensch, und ich bin ein Mensch, und ich habe das, was Steiner bespricht, wirklich ganz und gar bei mir, und ich kann auch anhand der Ideen, die Steiner bringt, mehr und mehr dazu kommen, dies in mir selbst auch wirklich wiederzufinden. Dann hat man in der Menschenkunde einen Entwicklungsweg, auf dem man zu einem Beginn einer wirklichen Anthroposophie kommen kann.<\/p>\n<p>Das Verm\u00f6gen, nicht nur die Au\u00dfenwelt wahrzunehmen, erwacht allm\u00e4hlich, aber auch dasjenige, was man als Mensch selbst bei sich hat, und das geht viel weiter als das, was wir in der Psychologie machen. In der Psychologie fragt man sich: Was sind eigentlich meine Gedanken, woraus besteht mein Gedankenleben, was habe ich f\u00fcr Gef\u00fchle, was sind meine W\u00fcnsche, was habe ich f\u00fcr eine Erziehung gehabt, wie ist meine Entwicklung gewesen? Das ist eine Art von Selbsterkenntnis, aber diese Selbsterkenntnis bewegt sich innerhalb des strikt pers\u00f6nlichen Lebens von Heute. Die menschliche Selbsterkenntnis, die man bei Steiner findet und die man in sich selbst realisieren kann, ist eine objektive Menschenkenntnis, bei der man Erkenntnis, Kunde vom Menschenwesen selbst gewinnt, und dieses Menschenwesen kennt man.<\/p>\n<p>Man steht beim Kennenlernen eines Themas immer davor, dass sich das Objekt in einem Abstand von einem selbst befindet. Wenn man Anatomie betreibt und man, wie man es im medizinischen Studium muss, in den Seziersaal gebracht wird, um da an Leichen die Lage der Organe zu untersuchen, dann hat man es nat\u00fcrlich auch mit einem Objekt zu tun. Man kann nicht sagen, dass man es dann mit einem lebendigen menschlichen Leib zu tun hat. In Wirklichkeit lernt man diese Anatomie nur kennen, insofern der Mensch gestorben ist. Wenn man Chirurg wird, hat man nat\u00fcrlich noch eine M\u00f6glichkeit und auch die Notwendigkeit, im lebenden Menschenwesen genau zu wissen, wo alles liegt, aber es ist doch noch immer etwas ganz anderes, als dass man das Verm\u00f6gen erwirbt, auch wirklich in das Menschenwesen, was man selbst ist, erforschend unterzutauchen. Das ist es, was anhand der Menschenkunde Rudolf Steiners erworben werden kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Zum zweiten Teil des Vortrags: <a title=\"Vortrag von Mieke Mosmuller in der Steinerschule Turnhout (BE) - Teil 2\" href=\"https:\/\/www.vrienden-miekemosmuller.nl\/de\/vortrag-von-mieke-mosmuller-in-der-steinerschule-turnhout-be-teil-2\/\">Hier klicken!<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich finde es sehr sch\u00f6n, einmal so nah bei mir zuhause zu sein, wir reisen sehr viel durch ganz Europa. So nahe wie hier in Turnhout haben wir noch keinen Vortrag gehabt. Tilburg und Breda sind von Baarle Hertog doch noch ein bisschen weiter entfernt als Turnhout. Die Frage ist: Inwieweit hat eine Rudolf-Steiner-Schule noch [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":5,"featured_media":2544,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[33],"tags":[],"class_list":["post-3671","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-artikel-de"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.vrienden-miekemosmuller.nl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3671","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.vrienden-miekemosmuller.nl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.vrienden-miekemosmuller.nl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vrienden-miekemosmuller.nl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/5"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vrienden-miekemosmuller.nl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3671"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.vrienden-miekemosmuller.nl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3671\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3826,"href":"https:\/\/www.vrienden-miekemosmuller.nl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3671\/revisions\/3826"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vrienden-miekemosmuller.nl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2544"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.vrienden-miekemosmuller.nl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3671"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vrienden-miekemosmuller.nl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3671"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.vrienden-miekemosmuller.nl\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3671"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}