{"id":3661,"date":"2014-04-09T00:00:00","date_gmt":"2014-04-08T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vrienden-miekemosmuller.nl\/braucht-die-biologisch-dynamische-landwirtschaft-rudolf-steiner-teil-1\/"},"modified":"2025-06-22T17:26:43","modified_gmt":"2025-06-22T15:26:43","slug":"braucht-die-biologisch-dynamische-landwirtschaft-rudolf-steiner-teil-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vrienden-miekemosmuller.nl\/de\/braucht-die-biologisch-dynamische-landwirtschaft-rudolf-steiner-teil-1\/","title":{"rendered":"Braucht die biologisch-dynamische Landwirtschaft Rudolf Steiner? &#8211; Teil 1"},"content":{"rendered":"<p>Ja, es ist f\u00fcr mich eine Ehre, heute hier sein zu d\u00fcrfen und einen Vortrag zu halten. Denn ich f\u00fchle mich selbstverst\u00e4ndlich als Fremdling hier. Ich komme aus einem anderen Land, aus einer anderen Sprache, bin keine Landwirtin und habe mit der Landwirtschaft kaum eine Ber\u00fchrung gehabt, bis jetzt. Also das macht, dass ich mich doch etwas fremd f\u00fchle, aber das wird schon vor\u00fcbergehen.<\/p>\n<p>Was ich habe, das ist eine Beziehung zur Anthroposophie und zu Rudolf Steiner. Und eine sehr winzig kleine Beziehung zur Landwirtschaft ist dann doch da. Denn meine beiden Elternfamilien waren urspr\u00fcnglich Bauernfamilien. Die eine Familie im S\u00fcden von Holland und die andere in dessen Mitte. Dort lag eine kleine Stadt, und in dieser Stadt, da lag das Elternhaus meines Vaters. Da war ich nat\u00fcrlich \u00f6fters. Das war ein Haus mitten in dieser Stadt. Und da war ein sehr kleiner Garten. Am Ende des Gartens lag eine Scheune. Und in dieser Scheune, da gab es drei T\u00fcren. Die eine T\u00fcr, rechts, f\u00fchrt zu der Scheune des Nachbarn, links lag eine T\u00fcr, die f\u00fchrte zu einem kleinen Versteck noch aus Kriegszeiten, und geradeaus gab es auch eine T\u00fcr. Wenn man die \u00f6ffnete, kam man unmittelbar in einen Kuhstall hinein. Dieser Kuhstall lag also mitten in der Stadt. Dann war da noch ein Nachbarhaus, in dem wohnte auch wiederum eine Familie und die hatte \u00fcberhaupt keinen Garten. Die hatten nur einen Kuhstall im Hinterhaus. Wie das eigentlich nun ganz gewesen ist und miteinander zusammenhing, das wei\u00df ich nicht mehr. Das ist doch ein recht merkw\u00fcrdiger Eindruck, den man da bekommt als Kind. Und ich wusste selbstverst\u00e4ndlich \u00fcberhaupt nichts von einer \u201aHofindividualit\u00e4t\u2019. Es hat dann doch einen recht merkw\u00fcrdiger Eindruck hinterlassen, dass da K\u00fche neben dem Wohnhaus sind und \u00fcberhaupt keine Wiesen oder so etwas da waren. Das ist an sich meine einzige Erfahrung mit dem Bauernbetrieb.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.vrienden-miekemosmuller.nl\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Salat.jpg\" alt=\"Salat\" \/><\/p>\n<p>Aber ich bin \u00c4rztin, und da habe ich, denke ich, doch eine Beziehung zu Ihnen. Als \u00c4rztin hat man, weil man mit den Menschen zu tun hat, ein \u00e4hnliches Problem, wie auch der Landwirt es hat. Denn wir leben im Zeitalter des abstrakten Denkens, des Verstandesdenkens, und das f\u00fchrt dazu, dass wir kein Organ mehr haben, womit wir das Leben eines Wesens oder die reale Seele eines Wesens und schon gar nicht einen Geist wahrnehmen k\u00f6nnen. Wenn man einen Mitmenschen trifft, der Patient ist, dann hat man nat\u00fcrlich das Wissen, dass dieser Patient lebt. Denn wenn er nicht mehr lebt, dann h\u00f6rt der Sinn des Arztes auf. Man hat also noch immer die M\u00f6glichkeit, festzustellen, dass es ein lebendes Wesen ist. Aber durch das Medizinstudium ist eigentlich alles, was Erkenntnis ist, in der Medizin ganz tot.<\/p>\n<p>Ich habe von einer Freundin in D\u00e4nemark geh\u00f6rt, dass es da einen Hochschullehrer in Robotologie gibt, also Roboter-Kunde. Und es scheint, als stelle er w\u00e4hrend der Vorlesungen im H\u00f6rsaal Roboter auf. Die sind dann ganz kunstvoll gemacht, aus einem Material, dass dazu dient. Und scheinbar ist es so, dass die Studenten nicht immer sofort sehen, dass es kein Mensch ist. Nur die Kinder, wenn Kinder in die N\u00e4he einer solchen Kreatur gebracht werden, dann haben sie Angst. Aber die Erwachsenen, die sp\u00fcren das nicht unmittelbar. Und so ist es mir auch einmal passiert, dass ich in einen Laden kam, wo sch\u00f6ne Blumenbouquets standen und auch wunderbare sch\u00f6ne Pflanzen da waren. Und ja, auf einmal bekam ich das Gef\u00fchl der Totenstille. Daraufhin habe ich dann die Pflanzen und Blumen ber\u00fchrt. Es stellte sich heraus, dass es k\u00fcnstliche Blumen und Pflanzen waren, so gut nachgemacht, dass man es mit den Augen kaum sehen konnte.<\/p>\n<p>Und so stelle ich mir vor, dass es unter Euch auch welche gibt, die nicht unmittelbar selbst noch erfahren k\u00f6nnen, dass die Erde und der Kosmos, dass das ein lebendiges, beseeltes, durchgeistigtes Wesen ist. Es w\u00e4re f\u00fcr mich interessant, von Ihnen zu h\u00f6ren: Was f\u00fchrt einen heutigen jungen Menschen dazu, sich zur biologisch&#8211; dynamischen Landwirtschaft zu bekennen? Ist das, weil man dann eine Alternative zu der gew\u00f6hnlichen Landwirtschaft hat? Oder ist es doch ein Interesse an der Anthroposophie? Ist es eine Sehnsucht nach dem Lebendigen in der Natur? Das ist mir nat\u00fcrlich nicht klar, wie das bei Euch ist. Aber ich kann mir vorstellen, dass es viel junge Menschen gibt, die in der Erde und in dem Kosmos eigentlich auch nicht mehr das Leben erleben k\u00f6nnen, und schon gar nicht den Gedanken und die Empfindung haben k\u00f6nnen, dass die Erde ein empfindendes Wesen ist und dass da auch etwas Geistiges darin lebt.<\/p>\n<p>Ich kann mir vorstellen, dass es unter Euch Menschen gibt, die sagen: Ja, das muss schon so sein, dass die Erde ein lebendiges Wesen ist und dass es einen Zusammenhang mit dem Kosmos gibt. Aber das ist doch noch etwas anderes, als dass man es auch erlebt. Und ich denke, es ist das Allerwichtigste, dass man zuerst eine Frage dazu empfindet. Dass da eine gewisse Sehnsucht erwacht, weiterzukommen in der Erkenntnis der Erde und des Kosmos. Dass da eine Sehnsucht erwacht, etwas zu entwickeln, womit man wirklich das Lebendige der Welt, der Erde, tats\u00e4chlich selbst erleben kann. Und ich denke, wenn diese Art von Frage nicht in Ihnen lebt, dass es dann schwierig wird, w\u00e4hrend der Arbeit in der Landwirtschaft Zeit f\u00fcr die innere Entwicklung zu finden. Wenn nicht etwas in Euch wach wird, das Frage ist \u2013 das sagt: Ja, ich kann das doch nicht ohne weiteres ertragen, dass ich so das Leben bearbeite, mit seelischen Wesen, mit Tieren, umgehe. Und dass ich nichts davon wei\u00df, von diesen Zusammenh\u00e4ngen, die da sind zwischen dem Erdigen, dem W\u00e4ssrigen, Luftigen, Feurigen, Seelischen, Geistigen.<\/p>\n<p>Ich kann nat\u00fcrlich etwas davon wissen. Ich kann mir allerlei Literatur kaufen und dann einiges dar\u00fcber wissen. Aber selbst erleben, w\u00e4re doch noch etwas ganz anderes. Und das ist dann das Erste, was ich hier anf\u00fchren m\u00f6chte: Zeit finden zur spirituellen Entwicklung im vollbesetzten Hofalltag, wird meiner Ansicht nach nur m\u00f6glich sein, wenn da eine Sehnsucht nach weiterer Entwicklung erwacht. Und nach weiterer Erkenntnis. Ich glaube nicht, dass es m\u00f6glich ist, wenn ein Anderer zu Euch sagt: H\u00f6r mal, du solltest eigentlich Rudolf Steiner studieren, denn da findest du die Quelle der biologisch- dynamischen Landwirtschaft.<\/p>\n<p>Ihr braucht selbst das Erleben eines Mangels in dem Zusammenleben mit der Landwirtschaft und dem Hof.<\/p>\n<p>Wenn aufgrund dessen eine solche Sehnsucht erwacht, ja dann liegt es nat\u00fcrlich nahe, dass da allerlei Literatur gekauft wird oder geliehen wird oder wie auch immer. Dass sich derjenige, der sich entwickeln will, dass der dann auch zu lesen anf\u00e4ngt und dann vielleicht hofft, da Antworten zu finden, ist nur zu verst\u00e4ndlich. Ich denke allerdings, dass es f\u00fcr junge Menschen in dieser Zeit doch sehr schwierig ist, sich dann mit der klassischen Literatur der Anthroposophie unmittelbar anzufreunden. Das h\u00e4ngt damit zusammen, dass die wesenhafte Wirklichkeit der Anthroposophie im Gro\u00dfen und Ganzen nicht wirklich lebendig geworden ist.<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen uns vorstellen, dass Rudolf Steiner ein Mensch war, der eine F\u00e4higkeit hatte, das Leben, die Seele und den Geist unmittelbar wahrzunehmen. Er hatte diese F\u00e4higkeit schon als Kind, und als er dann zur Schule ging und zu lernen anfing, bekam er allm\u00e4hlich die Sehnsucht, diese innere hellsichtige F\u00e4higkeit zur Erkenntnis in Zusammenhang zu bringen mit dem wissenschaftlichen Erkennen, das er in der Schule lernte. Und das ist es, kann man sagen, was Rudolf Steiner geleistet hat. Dass er von der Wissenschaft aus zum exakten Hellsehen f\u00fchrt. Und anderseits von dem exakten Hellsehen wiederum zur Wissenschaft f\u00fchrt.<\/p>\n<p>Das ist nat\u00fcrlich nicht etwas, was man dann glauben soll. Anthroposophie sollte eigentlich nie geglaubt werden. Ich denke, es ist etwas wirklich Falsches, wenn man meinen w\u00fcrde, Rudolf Steiner habe seine Geisteswissenschaft gebracht, damit es Nachfolger gebe, die das glauben wollen. Es muss etwas Schreckliches f\u00fcr ihn gewesen sein, wenn Menschen das gemeint haben und wenn es heute immer noch Menschen gibt, die meinen, dass die Anthroposophie geglaubt werden soll.<\/p>\n<p>Das ist wirklich nicht Anthroposophie. Denn Rudolf Steiner hat einen Weg gezeigt, und dieser Weg f\u00fchrt jeden Menschen, der es will, zur eigenen Erfahrung des Lebendigen, des Seelischen und des Geistigen. Und wenn man eigene Erfahrungen macht, dann braucht man nicht zu glauben. Und das ist auch so, wenn man Vortr\u00e4ge von Rudolf Steiner liest. Da kann man sagen: Ja, da bekommt man eine ganze Menge von Erkenntnissen. Und man kann sie nicht unmittelbar pr\u00fcfen. Also, was soll man dann damit? Da kommt doch etwas von Glaube hinzu, wenn man sagt: Ja, das wird wohl schon so sein. Ich werde das also glauben.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" style=\"margin: 10px auto; display: block;\" src=\"https:\/\/www.vrienden-miekemosmuller.nl\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/Markt_1.jpg\" alt=\"Markt_1\" width=\"442\" height=\"330\" \/>Das sollten wir also \u00fcberhaupt nicht wollen. Und ich hoffe, dass ich in den kommenden zwei Tagen davon Beispiele geben kann, einfach durch \u00dcbungen. Es ist m\u00f6glich, auch wenn man \u00fcberhaupt keine spirituellen Erkenntnisse oder Erfahrungen hat, etwas mit dem Lehrgut von Rudolf Steiner zu tun, wodurch es nicht Glaube zu sein braucht, sondern wodurch es in die eigene Empfindsamkeit und eigene Erfahrung hineinkommen kann.<\/p>\n<p>In der Anthroposophie hat Rudolf Steiner uns gezeigt, dass das Gehirn, welches der Mensch hat, eigentlich das Organ ist, wodurch wir nicht mehr die F\u00e4higkeit haben, dieses Leben, diese Seele, diesen Geist selbst wahrzunehmen. Es ist also unser Gehirn, das eigentlich \u00a0\u00fcber den spirituellen Erfahrungen \u201adar\u00fcberliegt\u2019. Aber zu gleicher Zeit haben wir in unserem Gehirn auch das Organ, womit wir unterscheiden k\u00f6nnen. Wenn wir also sagen w\u00fcrden: \u201aNun, dann schalten wir unser Gehirn einfach aus, dann haben wir unsere spirituellen Erfahrungen\u2019, so w\u00fcrde das bedeuten, dass wir diese spirituellen Erfahrungen vielleicht haben w\u00fcrden, dass wir sie aber nicht mehr unterscheiden k\u00f6nnten; wir also nicht mehr wissen k\u00f6nnten, was wir dann tats\u00e4chlich an Erfahrungen haben. Und deshalb ist es notwendig, dass, wenn wir selbst zu spirituellen Erfahrungen kommen wollen, wir etwas mit uns machen, wodurch wir nicht mehr mit dem Gehirn denken brauchen und trotzdem die F\u00e4higkeit behalten, doch zu denken. Da kann man ein neues Organ entwickeln, und mit demjenigen Organ kann man diese Dinge selbst erfahren, die Rudolf Steiner in seinem Landwirtschaftlichen Kurs f\u00fcr die Landwirte angef\u00fchrt hat. Das geht nat\u00fcrlich nicht von heute auf morgen. Aber sobald man in der richtigen Weise damit anf\u00e4ngt, diesen Weg zu beschreiten, \u00e4ndert sich schon etwas.<\/p>\n<p>Es ist also nicht so, dass ich, wenn ich das entwickeln m\u00f6chte, da einige Stunden pro Tag zum Studium brauche, und vielleicht auch noch eine Stunde pro Tag zur Konzentration und zur Meditation. Das geht einfach mit der vielen und harten Arbeit nicht.<\/p>\n<p>Ich selbst habe eine Arztpraxis gef\u00fchrt, als ich jung war. Au\u00dferdem hatte ich einen Mann und drei Kinder, und da war es nat\u00fcrlich auch nicht leicht, Zeit zu finden, doch etwas f\u00fcr die Anthroposophie zu tun. Diesen \u00dcbungsweg anzufangen. Aber die Begeisterung war so gro\u00df \u2013 und diese wies dann den Weg, die Zeit dann doch zu finden. Denn ruhen muss ja jeder Mensch, auch wenn er am Tag hart gearbeitet hat. Es kommt doch immer die Stunde, wo die Arbeit vorbei ist. Und warum w\u00fcrde man dann nicht einen Augenblick finden k\u00f6nnen, um sich einmal recht stark auf einen Gedanken zu konzentrieren? Wenn es dann Fr\u00fchling ist, Sommer ist, Herbst wird &#8230; und man arbeitet auf dem Land \u2013 ist da nicht auch, wenn man will, ab und zu eine Minute da, kurz innezuhalten? Und nicht nur fortw\u00e4hrend durch-durch-durchzuarbeiten? Sondern einmal kurz innezuhalten und dann einen Moment der Besinnung zu haben? Alle Ausreden, weshalb das nicht geht, zeigen immer nur, dass man es eigentlich nicht braucht oder nicht wirklich will. Es mangelt einem diese Begeisterung, etwas mehr zur Entwicklung zu bringen, als schon da ist.<\/p>\n<p>Nun stellt sich nat\u00fcrlich die Frage, dass Rudolf Steiner \u00fcber die Hofindividualit\u00e4t spricht. Das ist ein sehr komplizierter Begriff. Es sollte nicht nur Bezeichnung bleiben, sondern wir sollten versuchen, uns so in seine Angaben einzuleben, dass wir wirklich da hineingehen k\u00f6nnen und dann dadurch die M\u00f6glichkeit bekommen, auch wirklich zu erleben, was das ist, diese Hofindividualit\u00e4t. Ich kann mir vorstellen, f\u00fcr einen Landwirt wird es ein wenig so, diese Individualit\u00e4t, diese Hofindividualit\u00e4t, sie wird so etwas wie ein Freund, mit dem man zusammen lebt. Dieser hat als Haut so ungef\u00e4hr die Grenze des Gutes; er hat in seinem Haupt das Wurzelhafte und in seinem Bauch das Stoffwechselartige. Man empfindet dann allm\u00e4hlich das Gut als ein Organisches, als ein Wesen. Und so lange man das nur sagt, wirkt es vielleicht nur absto\u00dfend. Aber wenn man sich darin vertieft, kann man doch allm\u00e4hlich zu der Empfindung kommen, was damit wirklich gemeint wird. [&#8230;]<\/p>\n<p>Weiter zum zweiten Teil des Vortrags <a title=\"Braucht die biologisch-dynamische Landwirtschaft Rudolf Steiner? - Teil 2\" href=\"https:\/\/www.vrienden-miekemosmuller.nl\/de\/braucht-die-biologisch-dynamische-landwirtschaft-rudolf-steiner-teil-2\/\">bitte hier klicken<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ja, es ist f\u00fcr mich eine Ehre, heute hier sein zu d\u00fcrfen und einen Vortrag zu halten. Denn ich f\u00fchle mich selbstverst\u00e4ndlich als Fremdling hier. Ich komme aus einem anderen Land, aus einer anderen Sprache, bin keine Landwirtin und habe mit der Landwirtschaft kaum eine Ber\u00fchrung gehabt, bis jetzt. 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