{"id":3659,"date":"2014-02-20T00:00:00","date_gmt":"2014-02-19T22:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.vrienden-miekemosmuller.nl\/interview-mit-jos-mosmuller\/"},"modified":"2025-06-22T17:29:51","modified_gmt":"2025-06-22T15:29:51","slug":"interview-mit-jos-mosmuller","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.vrienden-miekemosmuller.nl\/de\/interview-mit-jos-mosmuller\/","title":{"rendered":"Interview mit Jos Mosmuller"},"content":{"rendered":"<h4 id=\"mcetoc_1baq3pvv20\"><em>Jos, du leitest den Occident Verlag. Kannst Du uns etwas \u00fcber Deine Arbeit erz\u00e4hlen?<br \/>\n<\/em><\/h4>\n<p>Ja, ich denke, es ist gut, sie im historischen Kontext zu sehen. 1993 habe ich neben der Arztpraxis mit der Ausbildung im Verlagswesen angefangen. Das war ein Abendkurs in Utrecht, den ich gemacht habe, weil ich das Buch, das Mieke 1992\/93 zu schreiben beschlossen hatte, selbst herausgeben wollte. Dies ist dann \u2018Suche das Licht, das im Abendlande aufgeht\u2019 geworden. Ich habe den Verlag 1994 gegr\u00fcndet und habe mit der Herausgabe des Buches begonnen. 1995 beschloss Mieke aufgrund von Fragen von Menschen, die \u2018Suche das Licht\u2019 gelesen hatten, einen Roman zu schreiben. \u2018Mutter eines K\u00f6nigs\u2019 ist der erste Roman, in dem das Thema von \u2018Suche das Licht\u2019 in erz\u00e4hlerischer, in Romanform wiederkehrt, und dies wurde das zweite Buch, was wir herausgaben. Man muss sich vorstellen, dass es nat\u00fcrlich eine regelrechte Entdeckungsreise war, denn wir waren \u00c4rzte und wechselten auf ein ganz neues Gebiet; zwar hatte ich einen Kurs gemacht, aber man muss es doch wirklich erst in der Praxis lernen. Anfangs habe ich eigentlich alles alleine gemacht, ich hatte nur etwas Unterst\u00fctzung durch meinen Schwager, der f\u00fcr das Technische, f\u00fcr die IT sorgte und ein Administrationsprogramm einrichtete, das man nat\u00fcrlich braucht. Um alles \u00dcbrige, s\u00e4mtliche Kontakte, mit den zentralen Buchhandlungen, mit Buchh\u00e4ndlern, mit B\u00f6rsen und Messen, auch mit den Journalisten, f\u00fcr Rezensionen, was zu dieser Zeit sehr wichtig war, habe ich mich selbst gek\u00fcmmert. Das tat ich etwa ein Jahr lang, und dann wurde es doch mehr, als einer allein leisten kann. Wir haben das erste Buch gleichzeitig in niederl\u00e4ndischer und deutscher Sprache herausgegeben.<\/p>\n<p>Nach einem Jahr bekam ich Unterst\u00fctzung von meiner Schwester Monique Visser, sie nahm mir den Verkauf ab und erwies sich darin auch als sehr geschickt. So waren anf\u00e4nglich also mein Schwager und meine Schwester meine St\u00fctzen. Wie wohnten und arbeiteten damals noch in Den Haag. J\u00e4hrlich kam dann ein neues Buch, ein neuer Roman hinzu. So wurden es zun\u00e4chst vier Romane: \u2018Mutter eines K\u00f6nigs\u2019, \u2018Gardevias\u2019, \u2018Lotus und Lilie\u2019 und \u2018Ballade in g-Moll\u2019, ein viergliedriges Werk.<\/p>\n<p>Vier Jahre sp\u00e4ter, 1998\/99, kam das Buch \u2018Einfach Gott\u2019 mit Toon Hermans heraus, das Mieke zusammen mit ihm in den Jahren 1995-98 geschrieben hatte. Dies gab nat\u00fcrlich auch wiederum einen neuen Impuls und eine gewisse Bekanntheit. In den Jahren 1998 bis 2002 erschienen dann die B\u00fccher \u2018Ethischer Individualismus versus Kommunikatives Handeln, Kritik an Habermas\u2019 Theorie\u2019, \u2018Meditation\u2019, \u2018Der Mann im Vondelpark\u2019, \u2018Haus ohne Fenster\u2019 und \u2013 auf deutsch \u2013 \u2018Der deutsche Geist\u2019. 2002 erschien Miekes Roman \u2018Die Weisheit ist eine Frau\u2019<em>, <\/em>und das wurde ein Erfolg. Zugleich kam damals auch ein Einbruch: Ich wurde krank und musste meine T\u00e4tigkeit aufgeben. Da wir in Baarle-Nassau schon sehr lang ein Ferienh\u00e4uschen hatten, ging ich hierher, um mich zu erholen. Letztlich haben wir dann den Entschluss gefasst, die Praxis zu schlie\u00dfen und den Verlag und das Werk von Mieke fortzuf\u00fchren. Wir sind dann auch nach Baarle-Nassau umgezogen. Das war 2002\/03.<\/p>\n<p>2006 haben wir neben dem Verlag einen Internet-Buchhandel begonnen, der gerade v\u00f6llig erneuert wird. Das ist notwendig, weil die ganze Branche enorm in Bewegung ist.<\/p>\n<p>In der Fachzeitschrift \u2018Het boekblad\u2019 kann man lesen, dass es bei den Druckereien, Verlagen und Buchh\u00e4ndlern viele \u00dcbernahmen gibt, Fusionen, dass sie auch oft schlie\u00dfen m\u00fcssen. Anf\u00e4nglich dachte man, dass das e-book das Papier verdr\u00e4ngen w\u00fcrde, aber nun zeigen sich doch wieder sehr positive Signale, n\u00e4mlich dass die Menschen doch nach guten Papierb\u00fcchern verlangen.<\/p>\n<h4 id=\"mcetoc_1baq3pvv21\"><em>Du hast erz\u00e4hlt, dass Monique und dein Schwager dich unterst\u00fctzt haben. Sind danach noch weitere unterst\u00fctzende Kr\u00e4fte hinzugekommen?<\/em><\/h4>\n<p>Ja, nach dem Umzug nach Baarle-Nassau ist mein Schwager in Den Haag geblieben und meine Schwester, die den Verkauf machte, mitgekommen. F\u00fcr die IT-Arbeit kam jemand anders, der Vater meines Schwiegersohnes Martijn. Sp\u00e4ter arbeiteten auch unsere Tochter Ruth und ihr Mann Martijn bei uns mit. Martijn ist sehr t\u00fcchtig im Einrichten von Webseiten. 2011 haben wir einen Gesch\u00e4ftsraum angemietet. Einige Jahre zuvor war schon ein weiterer Arbeitnehmer hinzugekommen, der sich um die Verarbeitung der Bestellungen, um das Verpacken und die Versendung k\u00fcmmerte. Auch haben wir noch jemanden, der beim Verkauf der englischen Ausgaben mitarbeitet.<\/p>\n<h4 id=\"mcetoc_1baq3pvv22\"><em>Was m\u00fcssen wir uns unter dem englischsprachigen Gebiet vorstellen?<\/em><\/h4>\n<p>Nun, da geht es um die ganze englischsprachige Welt, international. Wir sind da erst am Anfang. In unserem Verlag sind wir sehr spezialistisch t\u00e4tig, weil Anthroposophie die Basis f\u00fcr unser Tun ist. Daf\u00fcr braucht man eine gewisse Begeisterung, ein gewisses Feuer. Man ist mit der Anthroposophie so verbunden, dass man Dinge tut, die ein anderer Herausgeber oder ein anderer Betrieb nie tun w\u00fcrde. Dass man bestimmte Schritte setzt, Risiken in Kauf nimmt, weil man denkt: es muss klappen \u2013 und dann geschieht es auch. Das ist im gew\u00f6hnlichen Gesch\u00e4ftsleben nicht \u00fcblich, dass man einen so enormen Einsatz gibt, w\u00e4hrend man eigentlich nur eine ziemlich schmale Basis hat, auch finanziell, und es dann dennoch macht. Und das wei\u00df man von Rudolf Steiner: es kommt dann doch zur\u00fcck. Man muss den Mut und das Vertrauen haben, dass, wenn man es von dieser Grundlage aus macht, der Betrieb letztlich \u00fcberlebt. Das ist nat\u00fcrlich auch der Tatsache zu danken, dass andere Menschen diese Arbeit erkennen und Hilfe geben \u2013 nicht nur innerhalb des anthroposophischen Umkreises, man merkt es auch bei anderen Menschen, dass etwas zur\u00fcckkommt, dass man die Arbeit erkennt. Wenn man zum Beispiel das Buch ,,Johannes&#8220; nimmt, das 2012 in deutscher Sprache erschienen ist, dann sieht man, dass Menschen, wenn sie es gelesen haben, erkennen und davon begeistert sind, dass sie sehr dankbar sind, es empfangen zu haben. Dann wei\u00df man, dass es sinnvoll ist, was man tut. Obwohl man in finanzieller Hinsicht oft recht verzweifelt werden kann, doch darauf darf man, wenn man diese Arbeit macht, eigentlich nicht schauen. Geht man nach den normalen Gesichtspunkten in unserer heutigen Zeit, kann diese Arbeit \u00fcberhaupt nicht getan werden \u2013 woher nimmt man den Mut, zu denken, dass dies m\u00f6glich w\u00e4re? Die Frage ist: warum macht man das? Ja, damit etwas geweckt wird, das rein menschlich ist, das das Beste in einem aufruft.<\/p>\n<h4 id=\"mcetoc_1baq3pvv23\"><em>Kannst du vielleicht ein Beispiel geben, wo du dachtest \u2018Nun geht es wirklich nicht mehr\u2019 und wo du hinterher sagen musstest: \u2018Jetzt haben wir es doch wieder geschafft\u2019?<\/em><\/h4>\n<p>Ja, da gab es zum Beispiel eine inzwischen verstorbene Dame, die in Norddeutschland wohnte und die regelm\u00e4\u00dfig zu Miekes Vortr\u00e4gen in Hamburg kam. Eines Tages rief sie uns an und fragte: Wie geht es euch? Denn wenn ich alles so sehe, frage ich mich immer wieder, wie das finanziell eigentlich m\u00f6glich ist, denn ich kann mir nicht vorstellen, dass man das alles einfach so machen kann. \u2013 Wir haben ihr dann gesagt, dass wir es immer wieder mit unseren eigenen Mitteln geschafft hatten, aber das jetzt ein Moment eingetreten ist, wo es eigentlich nicht mehr geht. Sie hat uns dann eine rettende Schenkung gemacht.<\/p>\n<h4 id=\"mcetoc_1baq3pvv24\"><em>Gibst du nur Miekes B\u00fccher heraus oder auch noch etwas anders?<\/em><\/h4>\n<p>2007 hatte der bisherige Verleger von Fontein in Baarn, der das B\u00fcchlein von Toon Hermans und Mieke, \u2018Gewoon God\u2019 herausgegeben hatte, aufgeh\u00f6rt, wodurch auch die Herausgabe dieses Buches gestoppt wurde. Wir haben daraufhin vorgeschlagen, die Herausgabe weiter zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>Weil wir viel mit Hans Bonneval in Hamburg zusammenarbeiten, fraget er uns bei einem unserer Aufenthalte dort, ob wir sein Buch \u2018Das Denken als Weg\u2019 herausgeben w\u00fcrden. Weil ich von seinem besonderen und direkten Ansatz begeistert war, haben wir es 2010 herausgegeben.<\/p>\n<p>Im Oktober 2013 haben wir die Auseinandersetzung von Holger mit Helmut Zanders Buch \u201cRudolf Steiner. Die Biografie\u201c in dem Buch \u201eUnwahrheit und Wissenschaft\u201c herausgegeben.<\/p>\n<p>In Dezember 2013 haben wir noch ein kleines B\u00fcchlein von Novalis, \u201cDie Lehrlinge zu Sa\u00efs\u201d, in holl\u00e4ndischer \u00dcbersetzung von Mieke herausgegeben.<\/p>\n<h4 id=\"mcetoc_1baq3pvv25\"><em>Wie ist die Verbreitung von Miekes B\u00fcchern im deutschsprachigen Bereich?<\/em><\/h4>\n<p>Das deutschsprachige Gebiet ist nat\u00fcrlich ziemlich gro\u00df: Deutschland, \u00d6sterreich, die Schweiz.<\/p>\n<p>F\u00fcr uns war es sehr wichtig, in diesem Gebiet wirksam zu werden, weil es das urspr\u00fcngliche Kulturgebiet ist, wo Rudolf Steiner wirkte. F\u00fcr den Verlag bedeutet die Arbeit in zwei Sprachen von Anfang an auch, dass es ein gr\u00f6\u00dferes Absatzgebiet gibt. Die Deutschen sind typischerweise nicht so starke Romanleser, sie halten mehr von Inhalt, von philosophischer, technischer, von Denkarbeit. Bei den Niederl\u00e4ndern und Belgiern, wo der Roman doch sehr beliebt ist, geht das besser. Die Verbreitung im deutschsprachigen Raum ist von Anfang an sehr gut gegangen. Jede neue Herausgabe findet sein Publikum und wird gut verkauft.<\/p>\n<h4 id=\"mcetoc_1baq3pvv26\"><em>An den B\u00fcchern f\u00e4llt auf, dass sie sehr sorgf\u00e4ltig gestaltet sind. \u2018Suche das Licht\u2019 hat einen etwas einfacheren Einband, aber die meisten B\u00fccher haben einen festen Leineneinband, einen sch\u00f6nen Umschlag, eine sch\u00f6ne Titelgestaltung. Kannst du dar\u00fcber noch etwas erz\u00e4hlen?<\/em><\/h4>\n<p>Wenn man mit der Arbeit als Verleger beginnt, dann wei\u00df man von Anfang bis Ende, wie ein Buch gemacht werden muss und wen man braucht, um dies zu bewerkstelligen, doch dann ist es noch immer ein ganzer Weg, die richtigen Menschen zu finden. Am Anfang hatte ich einen sehr guten Drucker, der z.B. auch Bibeln druckte, Druckerei Veenman in Wageningen. Wir hatten die Vereinbarung, dass er unsere Zeichnungen f\u00fcr den Einband verarbeitete und sich auch um das Papier und alles k\u00fcmmerte. Er machte die ganze grafische Arbeit. Das war am Anfang nat\u00fcrlich sehr sch\u00f6n. Doch dann denkt man immer mehr: Ja, aber ich will es spezieller, ich will mehr F\u00fchlung damit bekommen, ich will das auch selbst entwerfen k\u00f6nnen. Damals kam nat\u00fcrlich die Computertechnik auf, dann folgte \u2018Mutter eines K\u00f6nigs\u2019, so kamen wir einen Schritt weiter. Aber die grafische Arbeit blieb doch noch ziemlich unvollkommen.<\/p>\n<p>Dann sucht man nach einem wirklichen Grafikbetrieb und kommt immer mehr in diesen Bereich hinein. Schlie\u00dflich kommt der Moment, wo man denkt: \u2018Ich will neben einem Paperback auch ein gebundenes Buch mit Leineneinband machen.\u2019 Eines Tages haben wir dann eine bestimmte Form gefunden: so muss die Ausstrahlung der B\u00fccher von Mieke Mosmuller sein. B\u00fccher wie \u2018Die Weisheit ist eine Frau\u2019 und \u2018Haus ohne Fenster\u2019 sind Beispiele daf\u00fcr.<\/p>\n<p>Nun ist das erste Buch in einem gro\u00dfen Format erschienen, die Biografie von Rudolf Steiner. Das ist wieder ein neuer Schritt, zu sagen: \u2018Wie geben ein Buch mit viel Inhalt, in einem gro\u00dfen Format heraus.\u2019 Das deutschsprachige Buch \u2018Johannes, Dialoge \u00fcber die Einweihung\u2019 erschien auch in einem so gro\u00dfen Format, es sind zwei Teile in einem. Es ist dann nat\u00fcrlich immer die Frage: Wie wird das aufgenommen? Was bezahlen Menschen f\u00fcr ein Buch? Es ist eigentlich immer zu wenig, aber es ist nun einmal so. Es gibt einen Unterschied zwischen Paperback, einem gebundenen Buch und einem Buch dieses Formates.<\/p>\n<h4 id=\"mcetoc_1baq3pvv27\"><em>Vermisst du deine Arbeit als Arzt? Du hast au\u00dferordentlich viel Freude an der Verleger-Arbeit, das h\u00f6ren und sehen wir. Aber vermisst du auch etwas?<\/em><\/h4>\n<p>Ja, was ich vermisse, ist der direkte Patientenkontakt und das \u00e4rztliche Tun. Aber das Herausgeben von B\u00fcchern und das Geben von Seminaren ist auch eine Form der Heilkunde. Auch dies kann man als einen Heilungsprozess des Menschen im allgemeinen sehen. Das ist der anthroposophische Weg.<\/p>\n<h4 id=\"mcetoc_1baq3pvv28\"><em>Ja. Deine chronischen Patienten waren sehr dankbar f\u00fcr die Tropfen und K\u00fcgelchen, aber das allein ist nicht genug, denn es muss ein innerer Prozess in Gang kommen, und daran kannst du jetzt arbeiten.<\/em><\/h4>\n<p>Ja, so ist es. Wie Rudolf Steiner es angeregt hat, versuchen wir, so vielen Menschen wie m\u00f6glich etwas zu bringen, das in der Welt als Ferment wirksam werden kann. Wenn ein paar Menschen dasselbe meditieren, ist dies nicht einfach ein Plus, sondern es potenziert sich. Das hei\u00dft: Was einige Menschen zusammen tun, bekommt eine viel gr\u00f6\u00dfere Verst\u00e4rkung. Es wird nicht addiert, sondern vervielfacht. Wenn es zehn Menschen mit der Kraft von zweien sind, wird es eine Kraft von Zwei hoch zehn.<\/p>\n<h4 id=\"mcetoc_1baq3pvv39\"><em>M\u00f6chtest du dem Freundeskreis noch etwas sagen?<\/em><\/h4>\n<p>Immer wenn ein neues Buch herauskam, hoffte man, dass eine Zeitschrift um eine Rezension bat. Nun hei\u00dft es im \u2018Het boekblad\u2019 \u2013 der Fachzeitschrift des Buchhandels \u2013 dass die Bedeutung solcher Rezensionen in den letzten Jahren stark abgenommen hat. An deren Stelle treten die Social Media wie Facebook. So gibt es inzwischen Seiten wie www.boeklezers.nl, das sind Plattformen f\u00fcr B\u00fccherliebhaber, die dort B\u00fccher besprechen k\u00f6nnen, so dass andere Menschen davon erfahren und dann ihrerseits Kommentare hinzusetzen k\u00f6nnen. Das scheint mir auch ein guter Hinweis f\u00fcr den Freundeskreis zu sein.<\/p>\n<h4 id=\"mcetoc_1baq3pvv3a\"><em>Was ist deine Hoffnung f\u00fcr die Zukunft?<\/em><\/h4>\n<p>Meine Hoffnung ist, dass die Menschen zu dieser inneren Aktivit\u00e4t kommen k\u00f6nnen, wodurch sie durch Selbsterziehung in einen Ver\u00e4nderungsprozess kommen, ein anderer Mensch werden.<\/p>\n<p>Es gibt zum Beispiel in D\u00e4nemark eine Studiengruppe, die an dem B\u00fcchlein \u2018Anschauen des Denkens\u2019 arbeitet. Daraus ist eine d\u00e4nische \u00dcbersetzung hervorgegangen, die gerade erschienen ist.<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><a title=\"Occident Verlag\" href=\"https:\/\/occident-media.com\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" class=\"alignnone\" src=\"https:\/\/www.vrienden-miekemosmuller.nl\/wp-content\/uploads\/2025\/06\/OccidentLOGO_DE_hc.png?1489082593034\" alt=\"OccidentLOGO_DE_hc\" width=\"440\" height=\"136\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jos, du leitest den Occident Verlag. Kannst Du uns etwas \u00fcber Deine Arbeit erz\u00e4hlen? Ja, ich denke, es ist gut, sie im historischen Kontext zu sehen. 1993 habe ich neben der Arztpraxis mit der Ausbildung im Verlagswesen angefangen. 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